FICHTEN & TANNEN

Wir kultivieren sowohl die traditionellen Blaufichten Picea pungens, als auch die beliebten Nordmanntannen Abies Nordmanniana.
Die Fichte sticht, die Tanne nicht. Beide Baumarten unterscheiden sich deutlich in Form und Farbgebung:

Die klassische Blaufichte besticht, im wahrsten Sinne des Wortes, durch ihren angenehm intensiven Duft und von Silber über Türkis bis in sattes Blaugrün gefärbte Nadeln. Das wechselhafte Erscheinungsbild ist vor allem auf die klimatischen Bedingungen eines Jahresverlaufs und die allgemeine Bodenbeschaffenheit, wie PH- Wert, Nähr-, Mineral-, Stick- und Sauerstoffgehalt im Erdreich zurückzuführen.

Die seit einigen Jahren äußerst populäre Nordmanntanne wird auch als Nordmannstanne bezeichnet, gern aufgrund ihres weichen Nadelkleids in satten Grüntönen ausgewählt und duftet schwach bis gar nicht. Entdeckt und klassifiziert wurde die Edeltannenart 1836 vom finnischen Biologen und Zoologen Alexander von Nordmann auf einer Kaukasusreise durch Georgien in der Nähe von Borjomi. 1841 gilt als offizielles Einführungsjahr in Westeuropa. Nach der Kultivierung in einzelnen standesherrschaftlichen Forstwirtschaften, wurden ab 1848 nahezu alle Waldgebiete und Parkanlagen, vor allem in Frankreich, Deutschland und England mit Nordmannsetzlingen ergänzt.